Introduction

Durchführung der Therapie

In der Regel wird die Behandlung mit lokaler Anästhesie durchgeführt und dauert je nach Toleranz der Behandlung zwischen 10–20 Minuten. Der Behandlungsintervall beträgt 1–3 Behandlungen und wird in einem Abstand von 4–6 Wochen von einem Arzt durchgeführt. Die Stoßwellentherapie ist nicht invasiv. Daher werden dem Patienten die Belastungen eines chirurgischen Eingriffs erspart. Es bestehen daher keine Operationsnarben und postoperative Infektionsgefahren.

Anwendungsmöglichkeiten

Folgende Indikationen des Bewegungsapparates können mit der ESWT (Extrakorporalen Stoßwelle) behandelt werden: Tennis- oder Golfer-Ellenbogen, Fersenschmerzen, Fersensporn, Schulterschmerzen, Kalkschulter, Kalkdepots, Achillessehnenschmerzen, Pseudarthrose, Hüftkopfnekrose, Ermüdungsbrüche, Osteochondrosis dissecans, Chronische Nacken-, Schulter- oder Rückenbeschwerden (Trigger) sowie sonstige Sehnenansatzbeschwerden


Röntgen

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Fokussierte Stoßwellentherapie

Zur Behandlung von akuten und chronischen Weichteilschmerzen hat sich die fokussierte hochenergetische Stoßwellentherapie seit Jahren bewährt. Die Wellen ähnlich dem Ultraschall, jedoch mit hoher Frequenz und Energiedichte, erreichen gezielt knochennahe Schmerzbereiche des Haltungs- und Bewegungsapparates und bieten bei vielen Indikationen eine wirksame Alternative zum operativen Eingriff. Stoßwellen sind sehr energiereiche Schallwellen, die in gebündelter Form auf den erkrankten Bereich gelenkt werden. Die Einwirkung der Stoßwelle bewirkt die Auslösung einer Kette von Reparatur- und Abheilungsschritten, die zum Abklingen der Beschwerden führt. Dieser Prozess kann mehrere Wochen bis Monate in Anspruch nehmen.

Vorteile der Stoßwellentherapie sind, dass der Körper nicht durch die Nebenwirkungen von Medikamenten wie z. B. Cortison belastet wird. Es werden die Risiken einer Operation vermieden. So findet eine ursächliche und keine symptomatische Behandlung statt – internationale klinische Studien an Universitätskliniken belegen hohe Abheilungsraten von 64–88%. Des Weiteren ist die Behandlung nebenwirkungsfrei und kann unbeschadet wiederholt werden.